Verkehrte Welt beim Job-Speed-Dating

09.11.2021

Einerseits ist die Aktion inzwischen Routine und  gehört fest zum „Jahresprogramm“ der Freilassing Mittelschule – andererseits hat  sich seit der ersten Auflage im Jahr 2009 viel getan: Die Rede ist vom Job-Speed-Dating, das heuer schon zum zweiten Mal stattfand.

Fast 40 Vertreter von Firmen und Behörden hatten ihr Kommen zugesagt, um im 5-Minuten-Takt Schülern das eigene Unternehmen als Ausbildungsbetrieb schmackhaft  zu machen. Denn darin besteht die größte Veränderung beim Job-Speed-Dating seit seinen Anfängen: Einst war der Gedanke „Jugend in Arbeit bringen“ die Motivation hinter der Aktion. Heute ist es genau anders herum: Die Firmen sind es, die händeringend nach Auszubildenden suchen, wie Silvio Gödickmeier von Startklar Schätzel bei seiner Begrüßung feststellte.

Der Jugendhilfeträger ist einer der Kooperationspartner der Aktion, die federführend vom Freilassinger Wifo organisiert wird. Mit im Boot sind unter anderem aber auch die  BGL-Wirtschaftsservice-Gesellschaft, die Schule selbst und natürlich  auch die Stadt Freilassing. Deren Bürgermeister Markus Hiebl rief in seiner Begrüßung den Schülern zu, die Chance zu nutzen, mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

Das ließen sich die Jugendlichen  nicht zweimal sagen und fühlten anschließend den Firmen auf den Zahn.
(Freilassinger Anzeiger vom 28.10.21)

In der Wifo-Geschäftsstelle wurden mittlerweile die ausgefüllten Bewertungsbögen, die das  gegenseitige Interesse bekunden, ausgewertet. Die Schüler sowie die Unternehmen wurden entsprechend informiert und können so Kontakt miteinander aufnehmen. Wir wünschen den Schülern sowie den Unternehmen alles Gute bei den Bewerbungsgesprächen und hoffen auf das Zustandekommen vieler Ausbildungsverträge!