Viele Gewinnerinnen beim Tag der Frau

13.07.2020

Wenngleich Corona-Gesundheitsschutz und das triste Regenwetter den diesjährigen Tag der Frau nicht in gewohnter Weise zuließen, so bereitete er doch wieder vielen Damen Freude. Das begann beim Frühstück mit den drei neuen Bürgermeistern der Stadt Freilassing, ging über die Verlosung mit Wifo-Gutscheinen im Gesamtwert von 1.000 Euro, der Glückspilz verteilte Geschenke des Einzelhandels, dieser wiederum hielt zusammen mit einigen Vertretern der Gastronomie und Dienstleistern Aktionen und Aufmerksamkeiten bereit. Organisatorin Anni Klinger zeigte sich am Ende zufrieden.

 

15 Damen fanden sich um 9 Uhr beim Café Vogg ein. Sie hatten bei der Verlosung des Freilassinger Anzeigers jeweils ein Frühstück gewonnen, das heuer die Max-Aicher-Stiftung sponserte. Dafür sagte Wifo-Vorsitzende Anni Klinger in ihrer Begrüßung herzlichen Dank. Sie hieß 1. Bürgermeister Markus Hiebl, 2. Bürgermeister Josef Kapik und 3. Bürgermeister Wolfgang Hartmann willkommen, die mit den Damen frühstückten, gemütlich plauderten und interessierte Fragen beantworteten. Kapik, so erklärte Klinger schmunzelnd, sei 20 Jahre lang „tapfer” beim Sektausschank dabei gewesen, der normalerweise mit zum Tag der Frau gehört, heuer aber leider ausfallen musste. Und Wolfgang Hartmann sei „schuld” am Tag der Frau, denn er habe sie vor 22 Jahren in einer Versammlung des damaligen Gewerbevereins herausgefordert.

 

„Heute sind die Umstände schwierig”, so Klinger in Bezug auf die eingeschränkten Möglichkeiten durch Corona. Klinger lobte die Inhaber Olga und Günter Vogg, „dass wir hier sein dürfen und dass sie sich Gedanken gemacht haben, wie alles aufgebaut wird.” Am Ende sagte sie über das Wifo-Team: „Mein Team ist stark, drum kann ich auch stark sein.” Bürgermeister Markus Hiebl dankte dem Wifo, dass sich der Tag der Frau so etabliert habe und nicht nur für die Frauen, sondern für die ganze Stadt „super” sei. Er dankte seinen beiden Bürgermeister-Stellvertretern, dass sie ihm beim Frühstück tatkräftig zur Seite stünden. Mit Günter Vogg sei er zur Schule gegangen und sie hätten als Buben vor dem alten Feuerwehrhaus versucht, ihre Matchbox-Autos zu verkaufen.

 

Er selbst sei 46 Jahre alt, verheiratet und habe zwei „kleine, süße Kinder” stellte sich Hiebl vor. Fast zwölf Jahre lang habe er in der Stadtverwaltung gearbeitet, bevor er ins Landratsamt gewechselt sei, um seinen Horizont zu erweitern. Heuer am 1. Mai kehrte er als Bürgermeister ins Freilassinger Rathaus zurück. Der Stadtrat sei bereits sehr fleißig und bis zur Sommerpause solle noch manches aufgearbeitet werden, zum Beispiel im Bereich Kinderbetreuung. „Politisch geht es gut voran.” Er glaube, die Stadt Freilassing sei in der Lage, die Coronasituation gut zu bewältigen, Freilassing sei ein guter Wirtschaftsstandort und die Menschen hülfen zusammen. Er lud die Damen ein, mit ihm zu diskutieren und gerne auch zu streiten. „Das Leben ist immer ein Kompromiss”, so seine Abschlussworte. Der Bedarf an Streit und Diskussionen war quasi nicht vorhanden, vielmehr ließen es sich die Damen bei Prosecco, Capuccino, Schinkenplattte, Müsli, Marmelade, Eiern und frischem Gebäck gutgehen, genossen das gemütliche Beieinandersein und die Möglichkeit zu den Gesprächen mit den drei Bürgermeistern.

 

Um 13 Uhr schickte das Wifo in der Fußgängerzone den Glückspilz los. Der nahm den leichten Regen gelassen und meinte: „Pilze mögen Feuchtigkeit.” Im Kostüm steckte Murat Deneri, der Fröhlichkeit versprühte und die rund 1.000 Geschenke vom Freilassinger Handel an Damen in der Fußgängerzone verteilte, darunter Blumen, Taschen, Gutscheine, Süßigkeiten und vieles mehr. Einige Passanten zückten ihr Handy und lächelten amüsiert, als sie den Verkleideten sichteten. Er sah auch wirklich lustig aus. Die zehn Gewinnerinen der Wifo-Gutscheine im Wert von jeweils 100 Euro werden vom Wifo verständigt.

(Text: Tanja Weichold)